8 Gedanken zu “Meinungsaustausch & Diskussionsrunde

  1. Wie ich finde haben es psychisch Erkrankte in der Öffentlichkeit leider den Stempel „psychisch krank = verrückt“. Eine psychische Erkrankung ist niemanden an zu sehen. Bei einem Beinbruch sieht jeder was dir fehlt und reagiert mit Mitgefühl. Psychisch Erkrankte hingegen erfahren häufig Ablehnung oder man hört Sätze wie „Stell dich nicht so an“, „jeder hat mal einen schlechten Tag“, etc.

  2. Ich persönlich bin in allen Bereichen sehr eingeschränkt!
    Wenn ich genau versuchen sollte zu differenzieren, würde ich folgende Rangliste erstellen:

    1) Sexualleben
    2) Arbeitsfähigkeit
    3) Alles Andere

    Hört nicht auf zu kämpfen,
    euer Fighter

  3. Mein größtes Hindernis ist das ich nicht mehr in meinem Beruf arbeiten darf weil ich körperlich und vor allem psychisch zu stark gefordert bin.

  4. Leider sind immer noch viele vorurteile in den koepfen der Geselschaft vorhanden im berufsleben bei behoerden und auch in der freizeit . Wenn personen des Oeffentlichen lebens durch eine psych, stoerung aus den leben scheiden ,ist das geschrei immer gross.Und es werden rufe laut wie man das haette verhindern koennen haette man das nicht merken muessen und mehr hin schauen mussen ,und es gibt Diskosionen aber nach einer zeit wirt es still um diese krankheiten, es ist scheinbar kein platz fuer psych, kranke vorhanden

  5. Im Laufe der Jahre hat sich die Empfindung was besonders als Beeinträchtigung gesehen wird sehr stark gewandelt.

    Anfangs war das Schlimmste, nicht mehr der gewohnten Arbeit nachgehen zu können. Mittlerweile definiere ich mich aber nicht mehr über die Arbeit und daher ist das nicht mehr so schlimm für mich.

    Was mich momentan am Meisten stört ist die Unfähigkeit einen strukturierten Tagesablauf zu haben.

  6. Ich bin in allem extrem eingeschränkt.

    Bin seit über 4 Jahren arbeitsunfähig und habe keine sozialen Kontakte und immer nur Stress, muss allem zig mal hinterher rennen. Versuche schon seit 4 Jahren Betreuung zu bekommen (ambulant betreutes Wohnen, bin leider immer an unkompetentes Personal geraten. Habe dann versucht über den sozialpsychiatrischen Dienst irgendwas zu erreichen. Pustekuchen. Ich sag ich brauche Unterstützung, zähl auf was ich alleine nicht hinbekomme. Und was kommt von der anderen Seite?! Das sehe ich anders. Das schaffen Sie… Ich rede da immer gegen eine Wand. Hab es auch mittlerweile echt satt! Es dreht sich bei mir seit 4 Jahren also immer um das gleiche: Betreuung zu bekommen um den Alltag auf die Reihe zu bekommen und um soziale Kontakte zu knüpfen. Psychotherapie war bisher auch nur Mist 🙁

  7. Täglich mit allem überfordert,bin ich…
    Manchmal kann ich nicht einfache Texte lesen und auch verstehen,wortfindungen ist auch ein Problem..
    Oder einfach der Tägliche kleinkram,das fängt bereits beim aufstehen an und schleppt sich so durch den Tag

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